Gechem- Klimapfad – Teil 2
Wegweiser

Klimaanpassung im Mittelstand: Schritt für Schritt zu einer zukunftsfähigen Produktion

GECHEM setzt seinen Klimapfad konsequent fort. Nach dem Ausbau der eigenen Photovoltaik-Dachanlage mit einer Leistung von 1 MW/p rückt nun die zukünftige Wärmeversorgung des Produktionsstandorts in den Mittelpunkt. Das Ziel: den Verbrauch von Erdgas schrittweise zu reduzieren und die Energieversorgung langfristig wirtschaftlicher und klimafreundlicher auszurichten.

 

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, müssen wir aufhören, Dinge zu verbrennen“, fasst Martina Nighswonger als CEO Ihre Entscheidung zusammen. Neben dem Klimaschutz spielen dabei auch wirtschaftliche und strategische Aspekte eine wichtige Rolle. Steigende Energiekosten und mögliche Unsicherheiten bei der Gasversorgung machen es für produzierende Unternehmen notwendig, ihre bestehenden Versorgungskonzepte zu überprüfen.

 

Strom als Energieträger der zukünftigen Wärmeversorgung

Ein neues Konzept für die Wärmeversorgung des Standorts soll die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Als künftiger Energieträger steht dabei insbesondere Strom im Fokus – vorzugsweise der direkt am Standort erzeugte Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage.

 

Für GECHEM ist dies ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Lohnherstellung und Lohnabfüllung chemisch-technischer Produkte. Denn eine verlässliche Energieversorgung ist eine wesentliche Voraussetzung für stabile Produktionsprozesse, planbare Produktionskapazitäten und eine flexible Zusammenarbeit mit B2B-Kunden.

 

Der GECHEM-Standort blickt auf eine mehr als 160-jährige Geschichte zurück. Die Weiterentwicklung der Energie- und Wärmeversorgung zeigt, dass sich auch historisch gewachsene Produktionsstandorte an neue technische, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen anpassen lassen.

 

Im dritten Teil der Klima-News geht es um die Vision für zusätzliche Photovoltaikanlagen im Außenbereich. Dabei soll auch betrachtet werden, wie mögliche Überschüsse aus der Stromerzeugung technologieoffen genutzt werden können. 

 

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